Fütterung tragende Hündin

Ähnlich wie bei uns Menschen geht auch bei Hunden eine Schwangerschaft mit erheblichen Veränderungen einher. Gesundes, bedarfsgerechtes Hundefutter der zunächst trächtigen und später auch säugenden Hündin ist daher ein enorm wichtiges Thema. In der ersten Hälfte der Trächtigkeit ist seitens der Ernährung keine Anpassung notwendig.

 

Fütterung der trächtigen und säugenden Hündin

Schwangerschaft/ Trächtigkeit bei Hunden

Ähnlich wie bei uns Menschen geht auch bei Hunden eine Schwangerschaft mit erheblichen Veränderungen einher. Gesundes, bedarfsgerechtes Hundefutter der zunächst trächtigen und später auch säugenden Hündin ist daher ein enorm wichtiges Thema. In der ersten Hälfte der Trächtigkeit ist seitens der Ernährung keine Anpassung notwendig. Je nach Wurfgröße liegt der zusätzliche Proteinbedarf in der zweiten Hälfte der Trächtigkeit bei 40-70% über dem Erhaltungsbedarf. Für eine ausreichende Energieversorgung während der Säugephase, sollten Hündinnen leichte Fettreserven in Höhe von 5% der Körpermasse anlegen.

Mit Meradog Hundefutter leisten Sie einen wichtigen Beitrag für die gesunde Entwicklung der Welpen im Mutterleib. Meradog Hundefutter entspricht mit seinem ganzheitlichen Ernährungssystem den neuesten Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft und versorgt und schützt Ihren Hund weit über die normale Nahrungszufuhr hinaus. Damit bieten wir Ihnen die notwendige Sicherheit für die Ernährung trächtiger und säugender Hündinnen sowie der heranwachsenden Welpen. Wir empfehlen während der Trächtigkeit und während der Säugephase einen Mix aus dem regulären Hundefutter und Junior1 Welpenfutter zu füttern. Wie Sie genau füttern sollten, erfahren Sie in der nachfolgenden Fütterungstabelle.

Fütterungsempfehlung für trächtige und säugende Hündinnen

Zeitraum während der Trächtigkeit/SäugephaseFuttersorteMengeEmpfehlung
1.-4. Woche reguläres Hundefutter regulär  
5. Woche reguläres Hundefutter/Junior 1   langsame Umstellung des Hundefutters auf ein 50:50- Mischverhältnis zwischen regulärem Hundefutter und Junior 1
6. Woche bis Wurftermin 50:50-Verhältnis reguläres Hundefutter/Junior 1, bei sehr großen Würfen kann das Verhältnis in Richtung eines höheren Junior 1 Hundefutter-Anteils verschoben werden kontinuierlich steigern Die Hündin sollte nicht fett gefüttert werden, jedoch sollte sie eine leichte Fettschicht über den Rippen aufweisen
Wurftag keine Fütterung sehr wenig bis keine Kündigt sich die Geburt der Welpen an, sollte die Futtermenge an diesem Tag stark reduziert, bzw. die Fütterung ausgesetzt werden
1.-5. Woche der Säugephase So wie während der letzten Wochen der Trächtigkeit. 50:50-Verhältnis reguläres Hundefutter/Junior 1, bei sehr großen Würfen kann das Verhältnis in Richtung eines höheren Junior 1 Hundefutter-Anteils verschoben werden reichhaltig Sofern sich die Hündin nicht überfrisst, kann ihr in der Regel reichhaltig Hundefutter angeboten werden
Ab ca. 6. Woche- Abgabe der Welpen So wie während der letzten Wochen der Trächtigkeit. 50:50-Verhältnis reguläres Hundefutter/Junior 1, bei sehr großen Würfen kann das Verhältnis in Richtung eines höheren Junior 1 Anteils verschoben werden langsam wieder reduzieren Sobald die Welpen ca. 50% ihres Energiebedarfs über Beifutter decken, kann die Hundefuttermenge für die Hündin wieder auf ein normales Niveau reduziert werden. Nach Abgabe der Welpen kann zurück auf das reguläre Hundefutter umgestellt werden

Proteinbedarf während der Trächtigkeit und der Säugezeit

Trächtigkeitsdauer:

Der Zeitraum zwischen Eisprung und Geburt beträgt beim Hund 62-64 Tage. Schwankungen in der Trächtigkeitsdauer können sich ergeben durch unterschiedliche Zeitspannen zwischen Eisprung und Deckakt.

Eiweißbedarf im Hundefutter während Trächtigkeit und Säugezeit

Bei Zuchthündinnen ergeben sich durch das Wachstum der ungeborenen Welpen, die Ausbildung des Gesäuges und die Einlagerung von Reservestoffen erhöhte Anforderungen an die Proteinversorgung (=Eiweißversorgung) im Hundefutter. Insbesondere während der Säugephase ist die Proteinversorgung im Hundefutter in Qualität und Quantität dem erhöhten Bedarf anzupassen. Aufgrund der zunächst langsamen Entwicklung der Föten ist in der ersten Hälfte der Trächtigkeit kein zusätzlicher Proteinbedarf im Hundefutter zu berücksichtigen. Die Versorgungsempfehlungen für Protein in der zweiten Hälfte der Trächtigkeit liegen bei kleinen Rassen aufgrund der meist kleineren Würfe um 40%, bei großen Hunderassen um 70% über dem Erhaltungsbedarf. Mit dem Einsetzen der Laktation (Milchabgabe) steigt der Proteinbedarf im Hundefutter der Hündin, insbesondere bei großen Würfen, erheblich an. Wir empfehlen dann eine Mischung von regulärem Hundefutter und Junior 1 Welpenfutter. Bei täglichen Milchleistungen von 40-60 ml / kg Körpermasse scheiden Hündinnen, bezogen auf 1 kg Körpermasse, über die Milch 3,4 - 5,0 g Protein aus. Um eine ausreichende Proteinsynthese zu ermöglichen, ist eine Eiweißzufuhr von 10 -11 g verdaulichem Rohprotein je kg Körpermasse und Tag erforderlich. Entsprechend einer Steigerung um das 3-fache bei kleinen Rassen und das 4 - 5-fache bei großwüchsigen Hündinnen. Voraussetzung für die bedarfsdeckende Versorgung ist die Verwendung von Proteinquellen hoher biologischer Wertigkeit.

Energiebedarf im Hundefutter während Trächtigkeit und Laktation

Zuchthündinnen nehmen während der Trächtigkeit etwa 20 - 25% der Körpermasse zu. Der überwiegende Teil der Gewichtszunahme entfällt auf die Föten (55%) sowie Fruchtwasser und Eihäute (12,5%), der Rest wird außerhalb der Gebärmutter in Form von Reservestoffen (Fett und Eiweiß) sowie von Wasser angesetzt. Um eine ausreichende Energieversorgung während der Laktation sicherzustellen, sollen Hündinnen einerseits Fettreserven in Höhe von 5% der Körpermasse anlegen, andererseits während der Trächtigkeit nicht überfüttert werden, da sonst das Risiko einer verminderten Milchleistung besteht. Die Entwicklung der Föten verläuft 2-phasig, wobei erst in der zweiten Hälfte der Trächtigkeit eine deutliche Zunahme der fötalen Gewichte zu verzeichnen ist. Dadurch entsteht vergleichsweise spät – eigentlich erst in den letzten 20 Tagen – ein erhöhter Energiebedarf der durch das Hundefutter Junior 1 gedeckt werden sollte. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass viele Hündinnen gegen Ende der Trächtigkeit weniger fressen, sodass sich die zusätzliche Energiezufuhr auf die gesamten letzten 5 Wochen verteilen sollte. Bei tragenden Hündinnen erreicht der Energiebedarf in Abhängigkeit von der erwartenden Wurfmasse während der 2. Trächtigkeitshälfte das 1,3- (kleinere Rassen) – 1,5-fache (größere Rassen) des Erhaltungsbedarfs.

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